Month: Februar 2014

Die Erfahrungen mit eToro sind sehr unterschiedlich

Das Social Trading Network eToro ist zwar in Deutschland kein Geheimtipp mehr. Doch viele Anwender stehen dem Unternehmen noch immer skeptisch gegenüber. Auf der Suche nach Informationen über den Online Broker stößt man im Internet auf eine Vielfalt von Berichten. Darunter befinden sich neben positiven Berichten auch viele negative Erfahrungen mit eToro. Die Rede ist zeitweise von mangelnder Seriosität oder gar Abzocke und Betrug. Insbesondere Neulinge werden durch solche Meinungen schnell verschreckt und übernehmen möglicherweise sogar solche Behauptungen ungeprüft. Es gilt jedoch, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Insbesondere gilt es, wie diese Erfahrungen mit eToro zustande gekommen sind. Handelt es sich dabei wirklich um echte Erfahrungen oder nur um Nachplappern? Hat der entsprechende Trader blind auf das Kopieren eines anderen Traders gesetzt, ohne dessen Risikoprofil zu prüfen und die Statistiken kontinuierlich zu verfolgen? Hat der Anwender die Geschäftsbedingungen nur unzureichend gelesen und beklagt sich, dass er zum Beispiel nicht in den Genuss eines Bonus gekommen ist, weil er vorzeitig sein Geld abgehoben hat? Wie alt  oder neu ist der Erfahrungsbericht, und hält er den aktuellen Gegebenheiten noch stand?

Letztlich muss jeder seine eigenen Erfahrungen mit eToro machen. Die Anmeldung ist kostenlos, und es besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Anwendern auszutauschen, etwa über die Chat-Funktion, oder mit Demokonten erste Erfahrungen zu sammeln. Die Gefahr, beim Traden Geld zu verlieren, besteht grundsätzlich immer. So gesehen sollte es auch jeder tunlichst vermeiden, seine Ersparnisse und Rücklagen einzusetzen in der Hoffnung auf hohe Renditen, die der eine oder andere Trader vorweist. Zwar suggeriert eToro, durch das Kopieren eines Traders auch dessen Gewinne zu kopieren, doch das stimmt so nicht ganz. Denn die veröffentlichten Statistiken sind immer retrospektiv, das heißt sie bilden die bereits erzielten Erfolge ab. Diese sind aber keine Garantie für zukünftige Erfolge. Wer keine schlechten Erfahrungen mit eToro machen möchte, sollte dies stets im Hinterkopf behalten.

Auch die Ausbildung muss für den Nachwuchs abgesichert werden

Zu den gängigen Versicherungen für den Nachwuchs gehört die Ausbildungsversicherung. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Absicherung für einen Schadensfall, etwa einen Unfall oder eine Erkrankung mit langfristigen Folgen. Die Ausbildungsversicherung ist im Grunde nichts anderes als eine Kapitallebensversicherung, allerdings nicht für einen Erwachsenen, sondern für ein Kind.

Sie funktioniert nach dem gängigen Muster der KLVs: Der Versicherungsnehmer, in diesem Fall übernehmen den Part die Eltern oder spendable Verwandte, zahlt den monatlich festgelegten Betrag ein, der kumuliert angespart wird. Die Versicherung leistet dann, wenn das Kind seine Ausbildung oder sein Studium beginnt. Der junge Mensch erhält dann die angesparte Summe einschließlich der bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen Überschussbeteiligung.

Dies klingt zunächst einmal nicht schlecht, und viele junge Menschen nutzen diese Finanzspritze dann gerne für ihr erstes Auto oder für die Wohnungseinrichtung.

Doch es gibt auch Kritik an dieser Anlageform. Die Rendite ist recht mager, und mit etwas Fleiß lassen sich auf dem Finanzmarkt sicher lukrativere Sparpläne und Anlageformen finden, bei denen das finanzielle Risiko ebenfalls nicht besonders hoch ist.

Versichert wird übrigens nicht das Kind, sondern der Versicherungsnehmer. Und das kann beim 70-jährigen Opa sogar dazu führen, dass die Rendite sogar in den zweistelligen negativen Bereich rutscht.

Richtig problematisch wird aber dagegen der eventuelle Wunsch, vorzeitig wieder aus dem Vertrag auszusteigen, etwa weil Oma die Raten nicht mehr aufbringen kann, oder weil man dringend Geld benötigt. Der Rückkaufswert ist in diesen Fällen in der Regel sehr viel niedriger als die Summe der bisher eingezahlten Raten. Statt des erhofften Gewinns steht man dann einem Verlust gegenüber.

Dabei spielt auch die Laufzeit eine wichtige Rolle: 18 bis 25 Jahre sind eine lange Zeit und erfordern vom Einzahler einen langen Atem. Denn bei abgeschlossener Dynamik steigen auch die Beiträge.

Immerhin ein schwacher, wenn auch etwas makabrer Trost: Wenn der Einzahler noch während der Laufzeit des Vertrags stirbt, sind keine weiteren Zahlungen mehr erforderlich. Die Vertragssumme wird dann später dennoch voll ausgezahlt.

Wer sich dennoch für diese Anlageform entscheidet, sollte den Markt prüfen und die zahlreichen Angebote gründlich vergleichen. Hier helfen die vielen Finanzmagazine und entsprechende Internetportale weiter.

Alternativen zur Mietkaution gibt es wie Sand am Meer

 

Zu Beginn eines Mietverhältnisses wird in der Regel eine Mietkaution fällig, die der Mieter bar leistet oder dem Vermieter überweist. Meist sind dies anderthalb bis maximal drei Monatskaltmieten. Dies bedeutet für den Mieter oft eine erhebliche finanzielle Belastung. Bei 500 Euro Kaltmiete können je nach vertraglicher Vereinbarung durchaus 1500 Euro fällig werden – Geld, das an anderer Stelle fehlt, etwa für den Umzug, für die Einrichtung oder für noch erforderliche Renovierungen.

Vielen Verbrauchern ist übrigens gar nicht bekannt, dass die Kaution auch gesplittet werden kann und so eine Ratenzahlung in bis zu drei Monatsraten möglich ist.

Statt der üblichen Barzahlung beziehungsweise Überweisung gibt es jedoch auch andere Möglichkeiten, die Mietsicherheit zu leisten.

So kann beispielsweise der Mieter auch selbst ein Sparbuch einrichten und dies mit einem Sperrvermerk zugunsten des Vermieters versehen lassen. So ist sichergestellt, dass der Vermieter im Notfall wirklich Zugriff auf die Kaution hat, ohne dass er sich selbst um die verzinsliche Anlage der Gelder kümmern muss, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Statt eines Sparbuchs können sich Mieter und Vermieter auch auf andere Anlageformen wie Tagesgeldkonto, Festgeldkonto, Aktien oder Fonds einigen.

Sogar ein Bausparvertrag kann als Kautionsalternative herhalten. Dabei wird der auf den Namen des Mieters eingetragene Bausparvertrag an den Vermieter verpfändet. Für den Mieter hat dies den Vorteil, dass er die hohe Kautionssumme nicht aufzubringen braucht. Außerdem kann er weiterhin die Prämien des Bausparvertrags kassieren.

Eine weitere Alternative stellt die Abtretung einer Sparforderung an den Vermieter dar.

Ebenfalls möglich und durchaus auch üblich ist eine Bürgschaft. Dabei sichert eine dritte Person dem Vermieter zu, im Zweifelsfall für die Kaution aufkommt. Diese Variante ist besonders interessant für Studenten und Auszubildende, die gerade im Begriff sind, ihre erste Mietwohnung zu beziehen.

Eine Modalität, die in den letzten Jahren zunehmend in das Bewusstsein der Verbraucher gerückt ist, ist die Mietkautionsversicherung. Es gibt inzwischen etliche Versicherungsunternehmen, die sich auf diese Anlageform spezialisiert haben. Ein Vergleich über ein gängiges Internetportal lohnt sich durchaus.

Als weitere, noch recht junge  Möglichkeit kann der Mieter einen sogenannten Kautionskredit aufnehmen.  Auch hier ist es anzuraten, entsprechende Angebote vorab zu vergleichen.

Doch egal, welche dieser Alternativen für den Mieter in Frage kommen: Dies muss vorab mit dem Vermieter abgeklärt werden, und dieser muss der Alternative auch zustimmen.